Südafrika verfügt über eine sehr gut ausgebildete Infrastruktur. Sehr beliebt sind für Reisende daher Selbstfahrertouren durch Südafrika. Vielerorts gibt es die Möglichkeit, ein Auto anzumieten. Mehrere qualitativ hochwertige, sichere und zugleich preisgünstige Mietwagenanbieter speziell für Südafrika und das südliche Afrika stellen wir Ihnen hier vor!
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Alkohol am Steuer: Die Promillegrenze in Südafrika beträgt 0,5 Promille. Polizeikontrollen (road blocks) werden vor allem an Wochenenden und zur Ferienzeit recht häufig durchgeführt. Ein ‚road block’ besteht meistens aus einer gesperrten Fahrspur, einigen Polizeiwagen und einer kleinen Kontrolle. Dabei werden Ihr Führerschein und die ‚licence disk’ (Zulassungsplakette) an der Windschutzscheibe überprüft. Sie müssen also nicht nervös werden. Die meisten Polizeibeamten sind äußerst nett, fast immer für einen kleinen Scherz zu haben und verursachen keinen Stress, wenn es keinen Grund dafür gibt. Der Spaß hört allerdings auf, wenn Sie bei einer Alkoholkontrolle durchfallen. Bei Überschreitung des Grenzwertes geht es erst einmal für ein paar Stunden auf die Wache bzw. in die Zelle, bevor man gegen eine Kaution wieder auf freien Fuß gelassen wird. Und das ist wahrlich keine schöne Erfahrung!
Führerschein: Sie benötigen einen internationalen Führerschein.
Linksverkehr: In Südafrika und Namibia herrscht Linksverkehr. Da man aber auch auf der ‘anderen Seite’ sitzt und jeder so fährt, gewöhnt man sich ziemlich schnell daran. Es ist nur etwas ungewohnt mit der linken Hand zu schalten. Aber auch das legt sich nach den ersten Tagen. Die Pedale und Gänge sind in der selben Reihenfolge wie in Europa angebracht, nur Blinker und Scheibenwischer können ‘verkehrt’ herum sein.
Pannenhilfe: Sollten Sie auf Ihrer Reise eine Autopanne haben, rufen Sie den 24 Std. Pannenservice Ihrer Autovermietung an.
Parken: Parkplätze werden in der Regel von ‚Car Guards’ überwacht. In den Innenstädten verwalten die Herren in den signalfarbenen Westen vereinbarte Straßenabschnitte und kassieren zu festgelegten Tarifen. Auf den Parkplätzen von Shopping Malls gibt man, je nachdem wie lange man geparkt hat, R2-R5 für den Service. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, auf einer gelben oder roten Linie, sprich im Halte- und absoluten Halteverbot, zu parken. Das kann teuer werden!
Sicherheitsgurt: Auch wenn die Einheimischen sich nicht unbedingt an diese Regel halten, ist das Tragen des Sicherheitsgurtes auch hierzulande Pflicht und gilt für alle Wageninsassen.
Straßennetz: Das Straßennetz in Südafrika ist gut ausgebaut, in Namibia sind nur die Hauptautobahnen asphaltiert. Die Hauptverbindungsstraßen (national roads) sind mit einem ‘N’ gekennzeichnet (‚B’ in Namibia), ein ‘M’ steht für eine städtische Verbindung (metropolitan road) und ein ‘R’ weist Landstraßen (route) aus. Im Großen und Ganzen sind die Straßen in einem guten Zustand. In manchen ländlichen Gegenden muss man jedoch mit tiefen Schlaglöchern in dichter Folge rechnen. Den Autobahnen nachgeordnete Strassen sind in Namibia durch ein ‚C’ gekennzeichnet, und in aller Regel nicht geteert.
Tankstellen: Obwohl es viele Tankstellen gibt, sollte man längere Strecken nur mit einem vollen Tank beginnen. Selbstbedienung ist nicht üblich, bzw. unmöglich. Man sagt den freundlichen Tankwarten einfach, wieviel man tanken möchte. Die übernehmen auch das Kassieren. Für das Tanken allein wird kein Trinkgeld erwartet. Meistens reinigen sie jedoch noch die Scheiben, überprüfen auf Wunsch Ölstand und Reifendruck, wofür man dann R2-R5 gibt. Da auf den Straßen noch viele alte Autos herum fahren, findet man an den Zapfsäulen einen Verbleit-Ersatzkraftstoff (lead replacement). Die meisten Mietwagen benötigen Bleifrei (unleaded). Auch Diesel ist an jeder Tankstelle erhältlich. Bezahlt wird in bar. Südafrikanische Tankstellen akzeptieren keine Kreditkarten!
Telefonieren im Auto: Das Telefonieren im Auto ist nur mit Freisprechanlage erlaubt.
Tempolimit: Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften 60km/h, auf Landstraßen 100km/h und Autobahnen 120km/h. Es wird häufig geblitzt, also sollte man sich an die Begrenzungen halten. Es kommt ab und zu vor, dass Sie vor Ort angehalten werden, wenn Sie geblitzt wurden. Der Traffic Officer darf Ihnen in diesem Fall nur den Strafzettel überreichen, aber nicht um direkte Begleichung des Bußgeldes bitten. Gehen Sie auch nicht auf irgendwelche zwiespältigen Angebote mancher Polizeibeamter ein. Zum Einen wandert das Geld in die Tasche des Beamten und der Strafzettel kommt nach wenigen Wochen doch bei der Autovermietung an, zum Anderen kann dies als Bestechungsversuch angesehen werden. Zahlen Sie Strafen bitte niemals in bar vor Ort! Ihre Autovermietung wird Ihnen den Strafzettel und eine Gebührenrechnung zustellen, und den Betrag von Ihrer Kreditkarte abbuchen.
Verkehrsregeln: Die Verkehrsregeln entsprechen ungefähr den europäischen Regeln. Eine Besonderheit ist der 4- Way-Stop an Kreuzungen. Hier gilt: jedes Fahrzeug hält an der weißen Linie an. Wer zuerst kam, fährt zuerst, danach der Zweite usw. Wenn man sich nicht ganz sicher ist, verständigt man sich per Blickkontakt oder Handzeichen mit den anderen Fahrern. Südafrikaner halten sich vorbildlich an diese Regel. ‚Rechts vor links’ und Vorfahrtsschilder gibt es in Südafrika nicht